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Rach langem Zögern, schweren QualenMit Rache so wie Liebe zahlen.
ES bleiben ihm nur wenig Stunden,
Und er braucht Rast für künftgc Wunden,Doch in ihm rollten wild und schwerGedanken, gleich bewegtem Meer.
Er stand im Heere ganz allein,
Nicht stimmt er blind ins Jubeln ein,
Den Halbmond über's Kreuz zu heben,Und das gering geschätzte LebenZn tauschen für das Paradies,
Wo man der Honri Liebe pries.
Nicht fühlt er wie der Patriot,
Der die Gefahr gewahrt mit Spott,
Im Blut sich badend kampfcrpicht,
Weil er ans hcimschcm Boden ficht.
Er stand allein — ein Renegat,
Um seines Vaterlands Bcrrath;
Er stand allein in seiner Schaar,
Wo ihm kein Herz ergeben war;
Es folgten ihm nur diese Leute,
Weil stets er focht um reiche Beute ;
Sic krochen, weil sic seine HandZn zähmen und zu dröhn verstand.
Sein Christennrsprnng galt jedochNicht wcnigcr als Sünde noch.
Dem falschen Ruhm selbst folgte Neid,
Den er erwarb im Türkenkleid;
War er, der Häuptling von dem Bund,Doch ein verhaßter Christenhnnd.
Sie wußten nicht, wie Stolz oerweht,Wenn das Gefühl im Welken steht,
Sie wußten nicht, wie Haß erglühtIn einst so freundlichem Gcmüth.
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