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Dcn Wurm, der niemals stirbt und niemals ruht;Gedanke trübe» Tag's und granscr Nacht,
Dem Licht und Dunkel gleiche Qualen macht,
Der um das Herz, das zuckende, sich windet, —
Ach! warum zehrt cs sich nicht auf und schwindet ?Weh dir, du Häuptling von so starrem Sinn,Umsonst magst Asche du dem Haupte spenden,Umsonst umspannt ein Bußgcwand die Lenden,Abdallah — Sclim ging durch dich dahin!
Jetzt raufst du dir dcn Bart in deiner Noth,
Dein Stolz des Herzens, OSmans thenre Braut,
Der sich der Sultan selber angetraut —'
Dein Kind ist todt!
Des Alters Hoffnung, deiner Dämmrnng Schimmer,Der Stern auf Hellc's Flut ocrsank auf immer,
Was löscht ihn ans? Blut färbt die Hand dir roth!Horch! die Verzweiflung fragt nur hastig: „O!
Wo ist mein Kind?" Ein Echo spottet: „Wo?"
28.
Dort, wo die tausend Gräber glänzen,Jndeß von oben trüb wie NachtCvpresscnzwcigc sie umkränzcn,
Die nimmer welken, ob ihr BlattDcn Stempel auch des Grames hat,
Gleich unvergoltner Licbcsmacht:
Dort ist ein Ort, der blühend lacht,
Ob auch der Tod ihn rings nmgraut,
Ein einsam zartes Röslcin schautDort aus dem Laub in bleicher Pracht:Verzweiflung, scheint cs, pflanzt cs ein,
So weiß — so zart, — der leichtste HauchZerrisse wol dcn schwachen Strauch;