Und doch — trotz Sturm und WctterschcinUnd ranhrer Hund, als Winterpein,
Dir gern es riß vom Stengel nieder,
Es blüht am Morgen herrlich wieder!
Ein Geist muß hold die Blume »ähre»
Und wässern mit des Himmels Zähre» !
Wol mögen Helle'S Mädchen wähnen,
Daß so kein irdisch Nöslein glüht,
Das selbst, wenn Stürme drohend gähnen,Auch »»beschirmt so lieblich blüht:
Das ohne Frühlingsrcgcn sprießt,
Und ohne Sommersvnne schießt.
Nachts hört man einen Vogel finge»,
Obwol er nah, man sicht ihn nicht,Unsichtbar sind die lustigen Schwingen;Doch sanft, wie Honris Harfen klingen,
Lockt seiner Töne Vollgewicht.
Nicht Bnlbnl ist es, dessen. SangSv tiefer Schmerz sich nie entrang;
Ja, wer es hört, der bleibt gebannt,
Von Gram und Sehnsucht übcrmannt,
Als ob er fruchtlos liebe;
Und doch wie süß die Thränc rollt,
Daß Keiner dieser Wchmnth grollt,
Nur Jeder gern noch bliebe.
Unwillig sicht man, wie das RauschenDes Tags der Schwcrmnth Zauber scheucht,Man möchte noch dem Sange lauschen,
Der gar zu mild und lieblich deucht:
Denn wenn der Tag im Osten graut,Erstirbt der süße Zauberlant.
Und Manche wollten darauf schwören,
(So läßt sich Jugend hold bethören,
Sie tadeln, wär' zu grans!)