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2 (1854) Der Giaur. Die Braut von Abydos. Die Belagerung von Korinth. Parisina. Der Gefangene von Chillon. Mazeppa. Die Insel oder Christian und seine Gefährten. Beppo. Fragment des Vampyr
Entstehung
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Ein sanftes Herz neigt sich zur Liebe,

Doch nie gehört cs ganz dem Triebe, .

Zu scheu, um ihren Schmerz zu tragen,

Zn schwach, Gefahren Trotz zu sagen,

Ein stärkres nur fühlt ungetheiltDie Wunde, so die Zeit nicht heilt.

Der Miene roh Metall erglüht,

Bevor's in lichtem Glanze sprüht,

In Flammengluten wird cs weich

Und schmilzt doch bleibt es sonst sich gleich.

So schmicd' cs nur, wie dirs vonnöthcn.

Es dient zum Schutze, wie zum Tödtcn:

Als Harnisch dient dir's in Gefahr,

Als Klinge für die Fcindcsschaar,

Doch wird ein Dolch daraus gemacht,

So habe, wer ihn bildet, Acht:

So weicht ein Herz in vollster KraftDer Frauenlist und Leidenschaft.

So wird's an Färb' und Form besiegt,

Dann bleibt es, wie es sich geschmiegt,

Und eh zerbricht es, eh sich's biegt.

-K *

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Folgt Einsamkeit den Seelenschmerzcn,

So gibt dies wenig Trost dem Herzen.

Die öde Brust, krank und alleinFühlt Lindrung mehr in neuer Pein.

Was wir nicht theilcn, schafft uns Plagen,

Es schmerzt selbst, Glück allein zu tragen.

Das Herz, wenn es so ganz verlassen,

Sucht endlich seinen Trost im Hassen.

Es gleicht dem Tobten, könnt' er fühlen,

Den eisigen Wurm ihm näher wühlen:

Ob er auch vor dem Unthicr graust,