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„Das Mönchsgewand eng nmgcfaltelschleicht sacht er dnrch den Krenzgang hin,Mit Scheu erblickt, sicht er erkaltetDen Ritus in dem Kloster drin.
Doch wenn der Chorgesang erschallt,
Die Mönche knien — dann macht er Halt,Ein einsam matter AmpelstralBescheint sein Antlitz am Portal,
Bis Alles still, verweilt er nun,
Hört Beten, ohn' es selbst zu thuu.
Wie iu deu schwacherhcllten HallenDie schwarzen Haare niederwalleu,
Und wild die bleiche Stirn umkränzen,
Als ließe Gorgo darauf glanzenDie schwärzeste der Schlangenbrut,
Die um ihr Haupt geringelt ruht!
Denn da er nicht den Eid geschworen,
Ward ihm auch nicht bas Haar geschoren,Obwol er unsrer Tracht sich weiht, —
Und mehr aus Stolz als FrömmigkeitBegabt er unser Kloster oft,
Das fruchtlos auf sein Beten hofft.
Bemerkt ihr, wenn beim LobgesangZum Himmel steigt der Glockenklang,
Wie aus dem starren Angesicht
Der Hohn und die Verzweiflung spricht!
O Sankt Franziskus halt ihn fern,
Sonst zeigt sich wol der Zorn des Herrn' Als furchtbarlichcr Rachcstcrn! —
Wenn sc ein böser Engel walltAuf Erden, tragt er die Gestalt —
So wahr mir mag Verzeihung werden,
Im Himmel nicht und nicht auf ErdenSind heimisch solcherlei Geberden!"
Burvn'S Werke II.
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