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Ob menschlich, warst wahrhaft du immer,Ob Weib auch, warst treu du doch mir,Ob geliebt, gabst Schmerzen du nimmer,Verlänmdung selbst scheitert au dir.
Mein Vcrtrann hast du nimmer vcrrathen,Du schiedest, doch flohst du nicht kalt,
Du bewachtst ohne Falsch meine Thateu,
Und schwiegst nicht, wo mau mich schalt.
8 .
Hohn will ich der Welt nicht erweisen,
Weil die Menge mir Trübes beschied;War mein Herz nicht geschickt, sic zu preisen,War's thöricht, ich sie nicht mied;
Kam hoch nur der Jrrthum zu stellen,
Und höher, als je ich geglaubt,
Doch fand ich, was immer geschehen,
Dich hat er mir nimmer geraubt.
Aus den Trümmern des Glücks, das zerstiebte,Ward mind'stcns die Lehre doch mein:
Daß, was ich am innigsten liebte,
Verdient auch das Liebste zu sein!
Ein Quell in der Wildniß entspringend,
Ein Baum in der Einöde hier,
Ein Vogel, in Einsamkeit singend,
Sic reden mir alle von dir.