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8 (1854) Stunden der Muße. Englische Barden und schottische Kritiker. Der Fluch der Minerva. Der Walzer. Ode auf Napoleon Bonaparte. Hebräische Melodien. Todtenklage auf den edeln R. B. Sheridan. Der Traum. Finsterniß. Tasso's Klage. Ode auf Venedig. Das eherne Zeitalter ... . Vermischte Gedichte
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Die Stimme deines Zwingherrn nun, entlangDer sanften Flut, gewohnt einst nur Gesänge,

Die unter'i» Mondlicht wogte beim GedrängeDer Gondeln Leim Geschwätz so mancher SchaarVoll Frohsinn, deren größte Sünde zwarDas Ueberwallcn ihres Herzens war,

Der Strom zn vielen Glücks, der nicht entbehrenDes Alters Hilft kann, den Lauf zu kehrenAbwärts von der wollüstig üpp'gcn FlutSüßer Gefühle, kämpfend mit dem Blut,

Doch besser sind sic, als der Jrrthum all,

Der Völker Traucrklcidcr im Verfall,

Wenn grauscnvoll das Laster rings erwacht,

Und Scherz nur Wahnsinn ist und mordend lacht;

Wo Hoffnung nur mit falscher Täuschung blendet,Aufleuchten eines Kranken, eh' er endet:

Wenn Schwachheit, aller Qualen letztes Kind,

Der Glieder Apathie, die Anfang sind

Der schwanken, kalten Schaar, des Tods Trabanten,

Ihm Puls ui» Puls und Vcn' um Vcn' entwandten ;

Doch da mit Lind'rung sie den Leib erfreuen,

Glaubt er, daß sic den Odem ihm erneuen,

Freiheit hofft er, sinkt schlaff die Kette nieder,

Von Leben schwatzt er dann, und wie er wiederDer Geister Aufschwung fühle wenn auch matt;

Von frischer Lust, die er nun nöthig hat;

Er weiß es nicht, wie keuchend, leis er spricht,

Daß, was sein Finger faßt, er fühle nicht;

Dann überläuft es kalt ihn und das ZimmerSchwimmt rund im Kreis um ihn ein bunt Geflimmer,Wornach umsonst er hascht, schwirrt ihm vorbei,

Bis schwindelnd nun erstickt sein letzter Schrei,

Und Alles Eis und Dunkel ist, so werdenWir wieder, wie vor der Geburt, zur Erden.