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Und dcr sic cinst geliebt, der war nicht da,
Um sie mit böser Hoffnung, bösen« WunschUnd schlecht vcrhohlner Liebe zu betrübenIn ihrem reine» Sinn. Was war ihr Gram?Ihr — die ihn nicht geliebt, noch ihn bewogen,Daß er von ihr geliebt sich dünken sollte;Theilhabcr könnt' er nicht sein solcher Schmerzen,Die das Gcmüth ihr füllten, darin wühlend,
Und Schatten waren der Vergangenheit!
6 .
Verwandelt ward jetzt meines Traumes Geist.
Dcr Pilger war daheim, ich sah ihn stehnVor dem Altäre, und mit einer Braut,
So zart, so schön, — doch immer nicht wie Jene,
Die sonst des Knaben Stern und Himmel war!
Am Altar stehend, schlich sich wiederumDieselbe Leidenschaft, derselbe KampfIn seiner Stirne Linien plötzlich ein,
Dasselbe, was ihm einst die Brust durchzogenIn jenes alten Bctsaals Einsamkeit.
Auf seinem Antlitz lag, wie dazumalIm Augenblicke das Unsägliche,
Gleich einer Schrift, die im Moment verwischt!
So stand er stumm, und ruhig sprach er dannDen Eid nach, ohne selbst das „Ja" zu hören.
Denn Alles schwamm um ihn, nicht sah er das,
Was war, noch was da kommen sollte! NurDes alten Baues altgewohnte Halle,
Die altbekannten Zimmer und den Platz,
Den Tag, die Stunde, Sonnenschein und Schatten,Was jener Stund' und Stelle war zu eigen —
Sie, die sein Schicksal — dieses Alles kehrte