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8 (1854) Stunden der Muße. Englische Barden und schottische Kritiker. Der Fluch der Minerva. Der Walzer. Ode auf Napoleon Bonaparte. Hebräische Melodien. Todtenklage auf den edeln R. B. Sheridan. Der Traum. Finsterniß. Tasso's Klage. Ode auf Venedig. Das eherne Zeitalter ... . Vermischte Gedichte
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Vereinte Barden! die ihr uns entdecktKleinode, lang' in dunkle Nacht versteckt,

Die ihr mit Kunstgeschmack den Kranz bereitet,

Wo attische Blüt' aonischen Duft verbreitet,

De» all ihr süßer Wohlgcruch durchdringt,

Der unsrer Sprache neue Reize bringt;

Doch nun verschmäht (die ihr's mit Glück versucht,Zu uns verpflanzt der griechischen Muse Frucht,

Ist auch das Echo sanft,) erborgten Klang,

Gebt uns den eignen, nicht der Griechen Sang.

So sorgt, daß man der Poesie GesetzeNicht mehr so trotzig wie bisher verletze;

Doch durch des schwachen Darwin Leier nicht,

Der meisterhaft in tollen Reimen spricht;

Dcß Cymbel, mißgestimmt und goldbesctzt,

Das Aug' erfreut, jedoch das Ohr verletzt;

Einst hatte sie den Vorzug der Gestalt,

Doch jetzt erscheint ihr innerer Gehalt;

Es bringt sein ganzer leichter SylphenchorGleichnisse nur und Wortgepräng' hervor:

Macht nicht, wie er, von eitlem Prunk Gebrauch;

Er lockt den Blick, doch blendet er ihn auch.

Doch auch den nieder» Wordsworth lasset laufen,Den Schlechtesten von dem gemeinen Haufen,

Deß Verse kindisches Geschwätz »nr bringen,

Da Lambc und Lloyd wie Engclstönc klingen.

Ja laßt doch, Muse, zähme dein Begehren,

Das, was du nicht im Stande bist, zu lehren;

Ihr Genius bezeichnet schon die Bahn,

Und führet ihre Lieder himmelan.

Und du auch, Scott! befasse dich nicht längerMit Rauferei n, die laß dem Bänkelsänger;

Bnron'S Werks VIN.

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