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Laß Andern, ihren dürren Vers zu machen,
Der Genius weiß sich selber anzufachcn!
Laß South cy singen, ist die Muse gleichBei ihm zu fruchtbar schon und allzu reich;
Laß Wordsworth sich in kindischem Reim gefallen,
Und Colcridgc in Schlaf den Säugling lallen;
Laß immer Lewis, der Gespenster Meister,
Die Galerien erfreu» durch seine Geister;
Laß Strängford, der an Moore schon ward zum Dieb,Nur schwören, daß, wie er, einst Camoens schrieb;
Laß doch Montgomcry rasen, Haylcy sudeln,
Den guten Grahamc dumme Verse sprudeln;
Laß Bowl cs, den Soncttisten, Lieder feilen,
Und nummern ihn in vierzehn langen Zeilen;
Laß Scott, Carlislc, Matilda samt den Resten,
Aus Grubstrcct und Grosvcnorplace die Beste»,Fortschmicrcn, bis ihr Leben hier verrinnt,
Und der Verstand die Oberhand gewinnt;
Doch du, voll Kraft, die keinen Schmeichler mag,
Laß nicdcrn Stoff dem nieder» Dichter - Schlag.
Nach heiliger Harfe ruft dein Vaterland,
Und auch die Neun — sie ist in deiner Hand.
Sprich, ob in Caledouia's AnnalenNicht edlere, nicht schönere Thatcn stralcn,
Als Räuberei'» verbrecherischer Rotte»,
Die ihres eignen Menschen-Namens spotten;
Als Marmions finst'res Thun, das kaum noch gutFür Flüchtling Sherwood's Mär von Robin Hovd?Schottland! sei stolz darauf, daß er dein Sohn,
Dein Beifall sei sein erster, schönster Lohn!
Doch nicht mit dir nur soll sein Name leben,
Hoch über Welten mög' er sich erheben!
Fällt Albion, so wird in ihm man lesen,
Was dieses Land in früh'rer Zeit gewesen;