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Man meint in diesen aufgeklärten Tagen,
Ein Dichter müsse nur nach Lügen jagen;
Daß Phantasie, gespannt und aufgeregt,
Die neuen Barden zum Gesang bewegt:
Ja, jeder Prosaist und Dichter stutzt
Und scheut das Schrcckcnsurthcil — abg cnutzt;
Doch Wahrheit auch entzündet ihre Flammen.
Und schmückt die Lieder, die von ihnen stammen:
Für diesen Satz mag Crabbc euch Zeugnis gebe»;
Er schildert schön, und doch nur nach dem Leben.
Hier sei auch Sh ec ein Plätzchen angewiesen,
Dcß Feder und Palette gleich gepriesen;
Der beide Schwcstcrkünstc glücklich eint,
Als Dichter bald, als Maler bald erscheint;
Der auf die Leinwand seine Glut ergießt,
Dcß Reim so sanft und so harmonisch fließt;
Zwiefach verdienter Ruhm wird dich umstralcn,
Der Maler Freund, der Dichterschaar Rioalcn.
Wohl dem, der zu der Laube Zutritt fand,
Wo einst der holden Musen Wiege stand;
Der sic betrat, dcß Blick das Land durchflog,
Das des Gesangs und Krieges Söhn' erzog,
Der Schauplatz, den noch immer Ruhm umschwebt,Achaia, wo die Kindheit sie verlebt.
Heil aber zwiefach dem, dem hoch der BusenAufschwillt, wenn er erblickt das Land der Musen,
Der ferner Zeiten Schleier uicdcrrcißt,
Und auf die Trümmer schaut mit Dichtergcist!Beglückter Wright, du bist hindurchgedrungeuZum Strand des Ruhms und hast ihn auch besungen;Hoch pries durch deine Feder die CamöncDas Land der Götter und der Göttcrsöhne.