Dic ohnc Zieren noch am meiste» rühren,
Dic schreibend sich der Offenheit befleißen,
Wie Gifford, Sothcby, Macncil beweise».
„Was schläfst dn, Gifford?" Mußte man schon fragen;„Was schläfst du, Gifford?" Laßt uns nochmals sagen.Gibt's keine Thorhcit weiter zu besiegen?
Gibt's keine Narren weiter zu bekriegen?
Gibt's Sünden nicht, Satyrcn abzufasscn?
Trabt riesig nicht das Laster durch dic Gassen?
Soll Pair und Prinz die schmutzigen Pfade gehn?
Der Mus' und des Gesetzes Zorn entgehn?
Nicht ihre Schuld zur spätem Nachwelt sprechen,
Als ewiges Denkmal für ein groß Verbrechen?
Auf, Gifford! Halte, was dein Mund versprach,
Auf, bcss're sic, zeig' ihnen ihre Schmach!
O armer White, in deines Lebens Flor,
Als deine Muse fröhlich strebt' empor,
Kam der Zerstörer; alle Hoffnung schwandMit dir, gebrochen von des Todes Hand.
O welch ein edles Leben ist entfloh»!
Die Kunst ermordet selbst den Licblingssohn!
Sic ließ dich thun, das, was dein Herz erfreute,
Was sic gcsäet, ward des Todes Beute.
Dein eigner Genius gab den Todcsschlag,
Und schlug dic Wunde, der dein Leib erlag;
So sank der Adler todt zur Erde nieder,
Und nie durchfliegt er hoch die Wolken wieder.
Mit seiner Feder war der Pfeil beschwingt,
Der Tod verbreitend ihm dic Brust durchdringt.
Groß war der Schmerz, doch größer noch die Pein,
Da die vcrhängnißvollc Feder sei»;
Dieselbe Feder, dic ihn sonst beschützte,
Dieselbe war's, die jetzt sei» Blut versprühte.