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Selbst Satan fühlt' in deiner Nähe Granen,Die tiefste Hölle ließ dein Hirn ihn sehane».
Es drängt sich dort ein Mädchcnchor znsannnen,Hinschinelzcnd, aber nicht von Vcsta's Flammen;Wer ist's, deß Auge blitzt, dcß Saiten rauschen,Dcß Wange» glühn, dem diese Damen lauschen?Ihr seht da Linke, den Eatull der Britten,
Süß ist sein Lied, doch gegen alle Sitten!
Liebt auch die Muse das Verdammen nicht,
So ist doch stets wahrhaftig ihr Gericht;
Sie schonet die nicht, die mit süßen TönenDie üppige Lust vcrthcidigcn und bcschöncn;
Es flammt von reinem Feuer ihr Altar;
Sic fliehet, bringt mau gröbern Weihrauch dar;Doch sic verzeiht auS Nachsicht für die Jugend,
Sic bittet diel»: „beleidige nicht die Tugend."
Dolmetscher, du, von zierlichen Gesängen,
An denen schimmernd goldnc Flitter hängen,
Irländer Strangford mit den blauen Augen,
Mit braunen Locken, die zum Prahlen taugen,
Dcß Klaggcsang verliebte Frau'n entzückt,
Dcß schwülstiges Lied sic fast der Welt entrückt.
Such', wenn du kannst, die Urschrift nachzuahmen,Verkauf dein Werk nicht unter falschem Namen.Glaubst du, cs werde deine Verse heben,
Wenn sic als Zierde Camoüns umgeben?Geschmackvoll werde, Strangford, sittlich tüchtig;Sei warm, doch rein zugleich; verliebt, doch züchtig:Du mußt auf fremdes Harfeuspicl verzichten,
Laß nicht wie Moore den Portugiesen dichten.