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<5i» Minstrellied — o ivästs das letzte! — krächztZum Harfcnspiel, das unmelodisch ächzt,
Jndeß zusammen Air' und Gnome» plaudern,
Daß Damen Nachts bei diesen Tönen schaudern;
Und manch Gespenst, das Gilpin Horner heckt,Gränzjunkcr in den Wald verlockt und neckt,
Bei jedem Schritt — wie hoch? Gott weiß es — springt,Gott weiß, warum? — in Furcht die Kinder bringt;Fräuleins verbieten Rittern gar das Lesen,
Die nie mit dieser Kunst bekannt gewesen;
An Herengräber sendet man Stafetten,
Bekämpft den Biedern, einen Schuft zu retten.
Zunächst auf seinem Schecken trabet hierStolz Marmiou mit goldncr Hclmeszicr;
Jetzt Ränke schmiedend, jetzt im Kampf voran,
Ein Schurke halb, und halb ein Rittersmann;
Für Galgen und für Schlachtfeld gleich gerecht,
Ein tüchtiges Gemisch von Gut und Schlecht.
Und denkst du, Scott, in eitlem Wahn vielleicht,
Mau billige Romane, die so seicht,
Weil deine Zeilen dir mit halben KronenMurray und Miller um die Wette lohnen?
Nein, wenn des Sanges Söhne Handel treiben,
So kan» ihr Lorbcr grün und frisch nicht bleiben;
Der Dichternamc ziemet nicht dem Tropf,
Der Gold, nicht Ruhm, zu ernten quält den Kopf,
Verdiente Schande werd' ihm als Gewinn,
Und Spott belohne den gemeinen Sinn!
O möchten Alle diese» Preis empfangen,
Die je zur Muse Schmach und Geldgier sangen!
Hiermit hinweg, Apollo's feiler Sohn,
Und — lange „gute Nacht dir, Marmiou!"