133
2 .
Geschick! nimm fort die feinen Fluren,Den Name», der so prahlend tönt;Ich hasse knechtische Naturen,
De» Sklave», der da niedrig fröhnt.An theurcn Felsen laß mich stehen,
Des Oceanes Brausen nah;
Ich bitte: laß mich WiedersehenDie Orte, die als Kind ich sah.
3 .
Kurz ist mein Dasein, und ich finde.
Die Welt war nie für mich bestimmt:Ach! muß cs sein, daß Nacht umwindeDie Stunde, die das Leben nimmt?Ein süßer, scl'gcr Traum bedeckte
Mich einst als schönste Phantasie: —Dein Stral, o Wahrheit, warum weckteEr mich für eine Welt, wie die?
i.
Die ich geliebt, sie find verschwunden,
Und auch die Freunde flohen so:
Wie bang durchlebt ein Herz die Stunden,Wann jedes Hoffen ihm entfloh!
Wenn auch der Wein mein Herz erhobenEinmal in fröhlichem Verein;
Ob Lust auch meinen Geist umwobe»,
Das Herz, das Herz — bleibt doch allein"