An M. S. S.
Wenn ich träume, du liebst mich, so wirst ku's vergebe»,Auf de» Schlaf sei dein Zorn nicht erstreckt;
Denn in Träumen nur kann deine Liebe mir leben,
Die wachend mir Thränen erweckt.
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Drum hülle den Sinn mir, o Morpheus, ergießeDen gütigen Schlummer auf mich ;
Wenn ich hcnt' einen Traum wie den letzten genieße,Welch' himmlisch Entzücken fühl' i ch!
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Man sagt, daß der Bruder des Todes, der Schlummer,Als Bild uns für jenen verlieh»;
Wenn ein Vorschmack des Himmels er ist, ohne KummerSch' dann ich das Leben entflichn!
O Süße, sei freundlich nun, heitre die Brauen,
Und achte mein Glück nicht zu groß;
Jetzt büß' ich die Sünden des Traums, denn zu schauenAllein auf das Glück ist mein Loos.
8 .
Wirst du meine Träume holdlächclnd umwcbeuWird genügende Buße dann mein!
Wenn Träume von dir meinen Schlummer umschweben,Das Erwachen gibt reichliche Pein!
z'