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8 (1854) Stunden der Muße. Englische Barden und schottische Kritiker. Der Fluch der Minerva. Der Walzer. Ode auf Napoleon Bonaparte. Hebräische Melodien. Todtenklage auf den edeln R. B. Sheridan. Der Traum. Finsterniß. Tasso's Klage. Ode auf Venedig. Das eherne Zeitalter ... . Vermischte Gedichte
Entstehung
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Dm Ersten von Geschlecht und an Talent,

Das Laster fliehn, Erbärmlichkeit bedroh»,

Schooskind des Glücks nicht, nein, sein bester Sohin

Sich die Annalen der Vergangenheit,

Es leuchten keine Väter in der Zeit.

Der Eine, Höfling, doch ein Ehrenmann,

Fing, Dramen m erdichten, rühmlich an,

Ein Andrer war an Witzcsruhm ihm gleich,

Bei Hof, im Feld, im Rath ein Stolz dem Reich zIm Kampfe mächtig und den Musen hold,

Ein Geist, hcllstralend wie der Sonne Gold,

Fern, fern von citelglänzenkem Gedrang,

Der Stolz der Fürsten, und der Ruhm im Sang.

Wie deine Väter such' auch du zu werben,

Nicht Titel, doch des Namens Ruhm zu erben.

Die Stunde naht, nur eine kurze Frist,

Bis Lust und Leid mir hier entschwunden ist,

Ach! jeder Glockenschlag entzieht dem Lebe»,

Was Hoffnung, Fried' und Freundschaft mir gegeben,Hoffnung, die sich wie Regenbogen ändert,

Im Fliehn die Stunden noch mit Gold umrändert,Den Frieden, der nur an das Heute d nkt,

Nicht dessen, was sich morgen düster senkt,

Die Freundschaft, die nur wahr im Knabcnrange.Doch ach! wer glühend liebt, der liebt nicht lange!Lebt wohl, ihr Semen, die ich einst empfand!

So grüßt wol der Verbannte noch sein Land,

Das seinen Augen kaum mehr will erscheine»,

Die zwar wol trauern können, doch nicht weine».Dorsct, leb' wol! Von dir, der du so jung,

Fordr' ich den Schmerz nicht der Erinnerung,

Der nächste Morgen wird aus deinem HerzenJedwede Spur von meinem Namen merzen,