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5 (1854) Manfred. Cain. Himmel und Erde. Der ungeformte Mißgeformte.
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Daß selbst die Wüste» keinen Durst mehr suhle»?, Verflucht

Sei er, der dich und deinen Vater schuf.

Es wirv der Fluch kein Rcttungsrnf!

Der Tod hat uns gesucht!

Doch da wir jetzt das Schlimmste kenne»,Wozu noch knien und Ihn erhebend nennen,

Den Allgewaltigen, der unversöhnlich ist;

Und uns vergönnt wird keine Frist?

Schuf Er die Erde Schmach für Ihn,

Daß er zu Qualen eine Welt erschaffen!

Es nah» die Wasser! Seht sic zichn!

Ihr Brüllen macht das Leben stummUnd die Natur erschlaffen!

Die Wälder, Bäume ringsherum,

(Die schon crsprosscn in der Stunde,

Als Edcn's Reiz entsprang,

Eh' Eva gab von der Erkenntniß KundeUnd Adam Sklavenhhmncn sang,)

Die groß und kräftig, grün,

Und trotz des Alters blühn,

Sind von den Wellen überschwcllt,

Die Sommerblütcn all' zerschellt,

> Wie sich die Wogen wild verzweigenUnd höher, immer hoher steigen.

Vergebens schweift der Blick nach oben,

Denn Wolken einen sich den Wogen,

Und haben Gott dem Aug' entzogen.

Flieh, Noah's Sohn, den Gott erhoben,

Und ruh' in deinem Mccrcszclt,

Und wenn du schwimmst auf weiter Wasserwelt,Sieh deines Jugcndlandcs Leichen bang,

Und bring dem Herrn im WcllenklangDen Lobgesang!