Ach! nicht die Menschen höre nur allein,
Das ganze Weltall höre zn dir schrei»!
Raphael.
Lebwohl, dn Erde! du Geschlecht ans Staub!
Ich kann und darf nicht helfen, denn geschehnMuß, was der Herr zn tilgen auscrsehn.
Japhct.
Gewölk schießt an, wie Geier ans den Raub)
Indessen Andres fclsenklumpig starrt,
Und nur des Rufs, sich zu ergießen, harrt.
Kein Blau bekleidet mehr das Firmament,
Kein Stern erglänzt, nur Tod hat sich erhoben!
Ein blasser, geisterhafter Schimmer brenntAls Sonne jetzt in tobten Lüsten droben!
Azazicl.
Komm, Anah! laß uns diesen Kerker flieh»,
Den wiederum die Elemente zicbnIn jenes Chaos, draus er einst geschaffen.
Dreist wage nur, mit mir dich anfznraffcn,
Geborgen bist du unter diesen Schwingen,
Wie nur den jungen Adler sonst umwobcnDie treue Mutter. Laß das Chaos ringenMit Elementen! Fürchte nicht das Toben!
Zu einer lichter» Welt cmporgchoben,
Sollst du »nn athmcn ein ätherisch Licht?
Die Wolken sind der cinz'gc Himmel nicht.
(Azazicl und Sannasa schweben empor und verschwinden mit Anah und Ast
libamah.)
Japhct.
Sic sind dahin, entschwebt im DonncrbcbcnDer ansgcgcstnen Welt; und nimmer, nimmer,
Mag sic nun leben oder ganz entschwebenWie dieser Erde grausiges Geschick,