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Furcht als Verehrung zeigt, gleichsam den Schöpfer-So zu besteche».
Adah.
Gut ist es gewiß.
Caiu.
Ein Altar guügt, ich habe nichts zu opfern.
Adah.
Der Erde Frucht, die zeitig schönen BlütenUnd Knospen, und der Blumen Schmuck, und Obst;
Die sind dem Herrn ei» angenehmes Opfer,
Wenn cs ein fromm - dcmüthig Herz ihm bringt.
Caiu.
Ich schaffte, baut' und schwitzt' im Sonnenbrand,
Den Fluch erfüllend — muß ich noch mehr thun?
Wofür denn soll ich fromm sein? für den Kampf
Mit allen Elementen, eh' sie Brot
Zur Nahrung reichen? wofür dankbar sein?
Dafür, daß Staub ich bin und kriech' im Staub,
Bis wieder Staub ich werde? Bin ich nichts —
Soll ich für nichts ein Heuchler sein und fröhlichBei meinem Jammer scheinen? wofür soll ichDcmüthig sein? Für meines Vaters Schuld,
Die schon gesühnt durch das, was wir erduldet,
Und mehr gesühnt noch wird durch die vorherVerkündeten Jahrhundert' unsres Samens?
Kanin ahnt der junge, blüh'ndc Schläfer dort,
Daß in ihm ruht der Keim von ew'gcm ElendFür Myriaden! besser war', ich faßt' ihnIm Schlaf und schleudert' ihn an jene Felsen,
Als daß er leben bleibt, um — -
Adah.
O, mein Gott!
Rühr' nicht das Kind an — mein Kind! dein Kind! Cain!