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Cain.
Sei still! um all die Stern' und all die Macht,
Die ste regiert, möcht' ich dem Kind nicht nah»
Mit rauherm Gruß, als einem Vaterkuß.
Ad ah.
Was sprichst du dann so fürchterlich?
Cain.
Ich sagte,
's war' besser, daß er stürb', als daß er lebtMit so viel Gram, als er ertragen und— Was härter noch — vererben muß. Doch weilDies Wort dir wehe thut, so laß uns sagen:
Es wäre besser, war' er nie geboren!
Ad a h.
O sprich nicht so! Wo wäre dann die Freude,
Die mütterliche Lust am Schützen, Nähren
Und Lieben? Still! er wacht! Mein süßer Enoch!
(Sie geht zu dem Kinde.)
O Cain! steh ihn an! Wie voll von Leben,
Von Kraft, von Blüte, Schönheit und von Lust,
Wie ähnlich mir, und - - dir, wenn sanft du bist,
Denn dann find all' wir ähnlich, — nicht so, Cain?
Und Mutter-Vater-Sohnes Züge spiegelnSich Eins im Andern ab, so wic's geschiehtIn klarem Wasser, wenn es ruhig ist,
Und wenn du ruhig. Lieb' uns denn, mein Cain!
Lieb' uns um unsertwillen, wie wir dich!
Sich, wie er lacht, die kleinen Arme streckt,
Und weit die blauen Augen nach dir öffnet,
Den Vater grüßend, — wie sein kleiner Leib,
Von Lust beschwingt, sich regt. Sprich nicht von Schmerz;
Wol neidet dir der kinderlose Cherub
Die Freuden eines Vaters. Segn' ihn, Cain!