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5 (1854) Manfred. Cain. Himmel und Erde. Der ungeformte Mißgeformte.
Entstehung
Seite
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Zweiter Geist.

Ich keim' ihn wohl,

Ein Zaubrer ist er, mächtig nnd gefürchtet!

Dritter Geist.

Anbetend knie, du Sklave! Kennst du nichtIhn, deinen, unfern Herrn? Gehorch' und zittre!

Alle Geister.

Wirf nieder dich und deinen schnöden Staub,

Du Kloß von Lehm, sonst trifft das Acrgste dich!

Manfred.

Ich weiß, und kniee nicht.

Vierter Geist.

Man wird dich's lehren.Manfred.

Man hat's bereits. So manche Nacht auf ErdenBeugt' ich mein Antlitz ans den nackten Boden,

Streut' Asche mir auf's Haupts das UcbcrmaßDer Selbstcrnicd'rung Hab' ich ganz erkannt,

Vor meiner eitel» Schwermuth beugt' ich mich,

Nnd vor dem eignen Elend.

Fünfter Geist.

Und du wagst

An seinem Thron das Ahriman zu weigern,

Was alle Welt gewahrt, nicht achtend drauf,

Wie furchtbar seine Herrlichkeit? In Staub !Manfred.

Heiß' ihn vor dem, der über ihm, sich beugenDem Ewigwaltendcn, der ihn erschuf,

Doch nicht zur Anbetung ihn laß mir knien,

Daun knien wir mit einander.

Geister.

Nieder, Wurm!

Reißt ihn in Stücke!