Druckschrift 
1/4 (1845)
Entstehung
Seite
174
Einzelbild herunterladen
 

fett, alb fte an ber Sbime beb gefehlten ©angeb Hopfen$örte; fte bebte, beim eb famen ttur bret ferfonenbutcb biefe S££)üre: ber Äönig, bie .Königin SNuttcr unbber £erjog bon Sllenpon. @ic öffnete bulb bie SE^iircbeb ©abtnetb, empfahl mit bem ginget ©flloitue unbSa fNole ©tillfcbmeigen unb fcblofj bem Sefucbc auf.

Siefer Sefudj war ber Vertag bon 2llengött.

Set junge 9C?ami mar am Sage borber oetfebmun*beit, deinen Slugenbticf tuar Nfargaretbe SBillenb ge.tbefen, ibn um feine Sermtttetung ju ©unflen beb So»ttfgb bon Nabarra ju bitten; aber etn furchtbarer©ebattfe batte fte jurücfgcbalteit. Sie £etraib margegen fein ©utbeiffen gefcbloffen worben, gran$ bubteItetnricb, uttb butte bie Neutralität für beit Scarnernur in ber Ueberjeugung beobachtet, jpeinrich unb feine©emabltn mären etnanber fremb geblieben, ©in 3«i«eben ber Sbetlnabtne bon SD?argaret^e, ihrem ©atteitgegeben, fonnte folglich, flott ibn ju befestigen, einenbon ben bret Solchen, bon benen er bebtobi mar, fei-ner Srufi näher bringen.

Nfargaretbe bebte behbulb, alb fte beit jungeniprlnjen gewahr mürbe, mehr alb fte bet bem Jlnbltcfbon Karl IX. ober ber Königin SWutter gebebt hätte.SBenn man ihn fab , hätte man nicht glauben follen,eb ginge etmab Ungemöbnltcheb in ber ©tabt ober intSouorebor: er mar mit feiner gewöhnlichen Gtleganjgefleibet. ©eine Kleiber unb feine ffiäfche firömtenbie SEßoblgerüthe aub, welche Kart IX. berachtete, bonbenen aber ber £erjog bon Slnjou unb et befiänbtg©ebrauch machten. Nur ein geübteb Sluge, wie babbon Nfargaretbe, fonnte benterten, bafj er trofc feinerungemöbnlichen SBläffc unb trojj beb leisten 3iiternb,wclcheb bab ©nbe feiner fo fdiönen unb frauenartiggepflegten £>änbe bewegte, in feinem 3nnerften einfreubigeb ©cfübl berfchlofS.

©ein ©intritt mar wie fonft. Grt näherte ftcb fei*«er ©cbwefier, um fte $u füpn. Jlber ftatt ihm bie