ben Souöre berlaffcit wollte unb ehe er abging feine©olbaten bie Siichfen laben lieg.
„©er König öon Diaöarra ," fragte fte, „mein£err, wo ifi bcr .König öon Diaöarra?"
„3# wetfj eö nicht, SKabante," antwortete biefer,„ich gehöre nicht ju ben Sachen ©einer SDiaieflät."„2lb, mein lieber Sftenerief üWargaretbe, ben
f arfumeur öon Katharina erfennenb, „3br feite eo?
hr fommt öon meiner SÄutter. SBift 3b r » wab auömeinem ©entahl geworben ifi?"
„©eine SDiajeftät ber König öon Dlaöarra ifinicht mein greunb, SDiabame, 3bt müft Such beffeitwoht erinnern. SOTan fagt fogar," fügte er mit einer5D?ine bet, bic mehr einem ©rinfen, aU einem Sä«chetn glich, „man fagt fogar, er wage eö, mich juhcfchuloigen, ich habe in ©emeinfebaft mit grau Sa«tharina feine -Mutter ermorbet."
„Dletn! nein!" rief-Margarethe, „glaubtbaö nicht,mein guter Diene."
„Oh» wir liegt nicht öiel baran," fagte ber SJSar«fumeur, „Weber ber .König öon Dlaöarra noch bie ©ei*nigen ftnb in biefem Slugenblicf mehr ju befürchten."Unb er brehte Margarethe ben Diiicfen ju.
„Ob, £err öon ©aoanne, f>err öon Staöanne!"rief Margarethe, „ein Sort, ich bitte ein etujigeöSBort."
£aoannc blieb ftille flehen.
„So ifi Heinrich öon Siaöarra?" fragte Mar«garethe.
„Meiner Sirene!" fagte er ganj laut, „ich glaube,er läuft mit ben Herren öon SÜlengon unb Sonbe inber ©tabt umher."
Sann fügte er fo leife, bah Margarethe !aum eöhören fonnte, bei:
„©cböne Majeflät, wenn 3he benjentgen fehenwollt, für beffen sjftafc ich mein Seben geben würbe,fo flopft an baö Saffencabinet beö Königö."