Druckschrift 
1/4 (1845)
Entstehung
Seite
162
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ben Souöre berlaffcit wollte unb ehe er abging feine©olbaten bie Siichfen laben lieg.

©er König öon Diaöarra ," fragte fte,mein£err, wo ifi bcr .König öon Diaöarra?"

3# wetfj nicht, SKabante," antwortete biefer,ich gehöre nicht ju ben Sachen ©einer SDiaieflät."2lb, mein lieber Sftenerief üWargaretbe, ben

f arfumeur öon Katharina erfennenb,3br feite eo?

hr fommt öon meiner SÄutter. SBift 3b r » wab auömeinem ©entahl geworben ifi?"

©eine SDiajeftät ber König öon Dlaöarra ifinicht mein greunb, SDiabame, 3bt müft Such beffeitwoht erinnern. SOTan fagt fogar," fügte er mit einer5D?ine bet, bic mehr einem ©rinfen, aU einem«chetn glich,man fagt fogar, er wage, mich juhcfchuloigen, ich habe in ©emeinfebaft mit grau Sa«tharina feine -Mutter ermorbet."

Dletn! nein!" rief-Margarethe,glaubtbaö nicht,mein guter Diene."

Oh» wir liegt nicht öiel baran," fagte ber SJSar«fumeur,Weber ber .König öon Dlaöarra noch bie ©ei*nigen ftnb in biefem Slugenblicf mehr ju befürchten."Unb er brehte Margarethe ben Diiicfen ju.

Ob, £err öon ©aoanne, f>err öon Staöanne!"rief Margarethe,ein Sort, ich bitte ein etujigeöSBort."

£aoannc blieb ftille flehen.

So ifi Heinrich öon Siaöarra?" fragte Mar«garethe.

Meiner Sirene!" fagte er ganj laut,ich glaube,er läuft mit ben Herren öon SÜlengon unb Sonbe inber ©tabt umher."

Sann fügte er fo leife, bah Margarethe !aumhören fonnte, bei:

©cböne Majeflät, wenn 3he benjentgen fehenwollt, für beffen sjftafc ich mein Seben geben würbe,fo flopft an baö Saffencabinet beö Königö."