auf dem Abofluss und Missionar Autenrieths Hüttenbauam Kupeberge im Hinterland. Bilder der Missions-häuser in Victoria und Anum (Togoland) zeigten, dassdie Baseler Missionare sich auf den Tropenbau ver-stehen. Davon zeugten auch die »Baupläne mit Erläute-rungen«, ausgeführt von dem Missionsingenieur Hiittinger.
In zwei Glaskasten lagen Amulette oder Zaubermittelausgestellt. Da diese Dinge von den Eingeborenensehr gefürchtet sind und ihr Gebrauch geheim ge-halten wird, ist eine solche Sammlung von Zauber-
Fetische in Verbindung tritt mit der Welt der Natur-geister, die ihm durch diese Mittel dienstbar wird.Aus Kamerun waren Wahrsagergeräte vorhanden, Steine,Zähne und Knochen, von denen jedes eine Bedeutunghat und die nach dem Wurf gedeutet werden, ähnlichwie die Karten einer Wahrsagerin.
Unter diesen Sachen waren Steine, die nach demGlauben der Eingeborenen vom Himmel gefallen sind.Von einzelnen Gegenständen seien noch erwähnt: einWunschzeichen von der Goldküste, welches als Ver-
Ausstellung der evangelischen Missionen.
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geräten, wie sie hier ausgestellt war, eine grosse Selten-heit. Es waren darunter: I. Schutzmittel für Personengegen böse Einflüsse und alle möglichen üblen Zufälledes Lebens. 2. Mittel zur Abwehr allgemeiner Kalami-täten, Seuchen, Dürre, Heuschrecken, Krieg, Natur-ereignisse, kurz jeder Gefährdung der wirtschaftlichenund politischen Verhältnisse. 3. Fluch-Amulette, diefast alle mit einer Schnur umwickelt sind. DerZauberer spricht den Fluch beim Binden aus; mannennt dies die Seele binden. 4. Zaubermittel, dieKraft und Glück verleihen und heilen sollen. Diesewerden am Körper getragen oder an Häusern, Wegen,1 hören, Gärten, Thiiren, Flinten, Kanus u. s. w. an-gebracht. Der Neger denkt, dass er durch solche
körperung einer Bitte dem Fetischbilde vorgelegt wird;dann eine Puppe, genannt Mossongo, Gott der Eidevon den am Mungofluss wohnenden Bakundu. Diesist eins der fünf Fetischbilder, die bei diesem Stammein Gebrauch sind, und stellt eine übernatürliche Machtvor, welche solche straft, die falsch schwören. DieLeute sagen, wenn jemand vor diesem Bilde unterAnrufung seines Namens falsch schwöre, so falle dasBild um oder mache sonst eine auffallende Bewegung;dem Meineidigen aber widerfahre ein schrecklichesUnglück. Wer kein solches Bild im Hause hat, ent-lehnt es vom Nachbar, wenn er schwören will. Klagtjemand einen Gegner an, so legt er nach der Anklagedas Bild auf sein Haupt, zum Zeichen, dass der Gott
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