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Denn niemals kam er aus dem Sinne mir,
Nie sehnte sich mein Auge thränenlvs,
Nochmals mein Kind zn schaun; mm fand ich ihn!
Doch wie! — Gehorsam, aber kalt; im AenßernPflichtliebend, doch geheimnißvvll und lässig,
Zerstreut — entfremdet mir — und lange fern,
Und wo — wer weiß? — im Bunde mit den SchlimmstenDes jungen Adels; hält er gleich sich nie(Gerecht zn sein) zn ihren nicdcrn Freuden;
Es eint ein Band sie, bas ich nicht crrathc.
Sie blicken stets auf ihn — befragen ihn —
Sic drängen sich um ihn als einen Führer:
Allein zn mir besitzt er kein Vertrau»!
Ach! kann ich's hoffen nach dem Allen — Wie!
Kommt meines Vaters Fluch selbst auf mein Kind?
Ist nah der Ungar, Blut noch zu vergieße»?
Ach! Oder sollte dieses wirklich sein!
Geist Stralcnhcim's, irrst du in diesen Mauern,
Die anszuspnre», die zwar Mörder nicht,
Des Todes Pforte dir entriegelt haben?
'S war unsre Schuld nicht, ist nicht unsre Sünde:
Du warst uns feind, und dennoch schont' ich dich,
Als mit dir schlief mein eigner Untergang,
Um zu erwachen, wenn auch du erwachtest;
Ich nahm — verfluchtes Gold! du liegst wie GiftIn meiner Hand; nicht wag' ich's, dich zn brauchen,
Noch dich zn lassen; so erlangt' ich dich,
Daß, wie mich dünkt, du jede Hand befleckestGleich meiner; doch ich that, du feiles Gold,
Für dich und deines Herrn Geschick zn büßen,
Starb gleich er nicht durch unsre Hand, so viel,
Als wär's mein Bruder! Jda, seine Waise,
Nahm ich zn mir, und liebte sic wie Eine,
Die mir gehört.