Druckschrift 
7 (1854) Die beiden Foscari. Werner
Entstehung
Seite
240
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Jda.

(Ihn anblickend.)

Nein! O, mein Gott! Seht ihr's?

Ulrich.

Warm» die Frage?

Jda.

Ihr blicktet so, als saht ihr einen Mörder!

Ulrich.

(Bewegt.)

Ach, Jda, Kinderei! Ich muß mich schämen,

Daß eure Schwachheit mir auch mit sich theilt)

Doch Alles, was ihr fühlt, das fühl' auch ich,

Und cs bewältigt mich. Mein liebes Kind,

Ich bitte, wechselt

Jda.

Kind, fürwahr! ich zähleSchon fünfzehn Sommer!

(Ein Horn ertönt.)

Rudolf.

Hört ihr's, Herr, das Horn!Jda.

(Empfindlich zu Rudolf.)

Was braucht ihr's ihm zu sagen? Hört er's dennOhn' euer Echo nicht?

Rudolf.

Verzeiht, mein Fräulein!

Jda.

Ich wcrd' euch nicht verzeih», verdient ihr's nicht,

Indem ihr treu mir helft, die Jagd dem GrafenHeut' auszuredc».

Rudolf.

Meiner Hülfe, Fräulein,

Bedürft ihr nicht.