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7 (1854) Die beiden Foscari. Werner
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Doch nicht entehrt, und jetzt verlass' ich sieNicht reinen Herzens, ist auch rein mein Name,

Mit einem Wnrm, der, niemals sterbend, nagt,

Den all' die künft'ge Herrlichkeit der Lande,

Der Recht' n»d Herrschaft über SiegendorfKaum einen Augenblick einschläfern kann;

Ich muß ein Mittel des Ersatzes finden,

Das, wenn auch wenig nur, mein Herz beruhigt;

Allein wie kann ich vhn' Entdeckung dies?

Und doch, es muß geschehn; die erste StundeDer Sicherheit erwäg' ich, wie ich's mache.

Der Wahnsinn meines Elends führte michZu dieser Schandthat; Rene muß sie sühnen.

Nichts soll von Stralenheim auf meiner SeeleJe lasten, wollt' er gleich mir Alles rauben,

Land, Freiheit, Leben, dennoch schläft er ruhig,

Wie Kinder wol, mit prächtigen GardinenVor seinem Ruhebett, auf seidnem Kissen,

Wie da, als Horch! welch ein Geräusch! Schon wieder!Die Zweige schwanken ; lose Steine stürzenVon der Terrasse.

(Ulrich springt von der Terrasse herab.)

Ulrich! Stets willkommen!

Dreimal willkommen jetzt! dies kindliche -Ulrich.

Halt! Sag' mir, eh' du nahst

Werner.

Was für ein Blick?

Ulrich.

Seid ihr mein Vater, oder

Werner.

Was?

Ulrich.

Ein Mörder!