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7 (1854) Die beiden Foscari. Werner
Entstehung
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Dritte Scene.

(Dcr geheime Gang.)

Gabor.

(Allein.)

Vier fünf

Sechs zählt' ich, wie des Außcnpostens Wache,

-An dcr nie heitern Uhr, dcr hohlen SpracheDer Zeit, die immer, tönt sic anch znr Lust,

Mit jedem Klang dcr Freud' ein Thcilchcn nimmt.Sic ist nur eine stete Todtcnglocke,

Und wenn sie auch zum Hochzcitsfest erschallt:

Ein jeder Schlag tönt einer Hoffnung wcu'gcr;Singt eine Note von dem GrabgesangDcr stets crstorb'ncn Liebe, tief verscharrtIn des Besitzes Grabe. Doch indessenTrifft das Geläut', verlebten Eltern geltend,

Im Ohr dcS Sohnes auf ein fröhlich Echo,

Das ihm die Zeit verdreifacht. Es ist kalt's ist finster in die Finger haucht' ich zählteOft meine Schritte stieß mir wol den KopfAn fünfzig Ecken brachte Fledermäuselind Ratten schon in allgemeinen Aufruhr,

Bis das verdammte Rascheln ihrer FüßeUnd ihrer Flügel Schwirre» des GehörsFür jeden andern Ton mich fast beraubte.

Ein Licht! 's ist fern (wenn ich im Finstern jeDie Weite messen kann): allein es blinktGleichwie durch eine Spalt', ein Schlüsselloch,

In jener Richtung, die man mir verbot;

Hin muß ich aber doch aus bloßer Neugier.

Ein ferner Lampenschcin ist ein ErcignißIn einer solchen Höhle. Gib nur, Himmel,