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7 (1854) Die beiden Foscari. Werner
Entstehung
Seite
198
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Ich bin bedrängt, wie ihr — und arm wie ihr —Beschimpft —

Werner.

(Schnell.)

Wer sagt' cnch denn, ich sei beschimpft?Gabor.

Kein Mensch; ich sagte nicht, daß ihr cs wäret:

Mit eurer Armnth endet das Vergleichen;

Ich sagt', ich sci's, um »nr hinzuzufügcn:

So unverdient, wie ihr.

Werner.

Nochmals! Wie ich?

Gabor.

Wie jeder Ehrenmann. Zum Teufel auch!

Was wollt ihr denn? Ihr glaubt mich doch nicht schnldigDes nieder» Diebstahls?

Werner.

Nein — ich kann cs nicht.Gabor.

Das heißt ei» Ehrenhcrz! Der junge Stutzer —

Der dicke Herr, der lumpige Verwalter —

Ja, aller Argwohn fällt auf mich, der hier

Die schlccht'stc Kleidung trägt, den ärmsten Namen,

Wenn Momus' Fenster, wär's in euren Herzen,

Auch meine Seele weiter öffnen möchte,

Als ihre; doch so ist's — ihr arm und hülflos —

Ja beides mehr, als ich —

Werner.

Wie wißt ihr das?

Gabor.

Ganz recht; ich bitt' um Schutz aus dessen Hand,

Den ich doch hülflos nenne; schlügt ihr's ab,

So wär' . . doch wißt ihr wohl,

Ihr, der des Lebens Bitterkeit erprobte,