Sie aus zehn tausenden der schönste» Knabe»
Z»>» Sohn.
Ulrich.
Und doch erkanntest du mich nickt!Werner.
Ach, Sohn! Ich hatt' etwas auf meiner Seele,Was mich auf Alle schauen läßt mit Angen,
Die auf den ersten Blick nur Uebel sehn.
Ulrich.
Da that mir mein Gedächtniß bess'rc Dienste.
Und nichts entfiel mir; oftmals in den stolzenUnd prächt'gcn Hallen so» — (nicht nenn' ich sie,Da's euch gefährlich dünkt) ja, in der PrachtVon eures Vaters Wohnsitz schaut' ich hinGar manchen Abend ans die Berge Böhmen's,
Und weinte, daß ein Tag sich wieder neigteFür dich und mich, — die Höhen zwischen uns,Nie trennen sic uns mehr.
Werner.
Das weiß ich nicht.
Erfuhrst du, daß mein Vater nicht mehr ist?
Ulrich.
O Himmel! Ich ocrliefi den Greis noch frisch,
Der Eiche gleich, die alternd zwar, doch mächtigDen Elementen trotzt, wenn jüng'rc StämmeRings fallen. Kaum noch ist's drei Monde her.
Werner.
Warum oerlicß'st du ihn?
Joseph ine.
(Ulrich umarmend.)
Das kannst du fragen
Ist er nicht hier?