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7 (1854) Die beiden Foscari. Werner
Entstehung
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Zweite Scene.

< Wern er's Zimmer im Schloß.)

(Äosephine und Ulrich trete» >r»f.)Joseph ine.

So, tritt zurück, laß nochmals dich betrachten!

Mein Ulrich! mein Geliebter! ist cs möglichNun, nach zwölf Jahren !

Ulrich.

Theure Mutter!

I o scp h i n c.

Ja!

Erfüllt ist »n» mein Träume» o wie schönMehr, als ich je erfleht! Empfange, Himmel,

Den Dank, die Freudenthränen einer Mutter!Dies ist fürwahr dein Werk! Zn solcher Stunde,Wo er als Retter, nicht als Sohn nur kommt.

Ulrich.

Harrt solche Freud' auf mich, verdoppelt sic,

WaS jetzt ich fühl', und nimmt von meinem HerzenEin Lheil der langen Schuld zwar nicht der Liebe(Die ward euch stets ja), doch der Pflicht VergebtDies Zögern war nicht meine Schuld.

Josephine.

Ich weiß,

Ich denke jetzt nicht an den Gram und zweifle,

Ob ich ihn je gefühlt, so schwand er plötzlichMir ans dem Sinn, von dieser Lust verwischt!Mein Sohn!

lUlcrncr tritt ans.)

Werner.

Was gibt es hier? Mehr Fremde?