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7 (1854) Die beiden Foscari. Werner
Entstehung
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169
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Scin Recht zu ivahren; das ist gut. Der Vater,De» ich solang oerfolgte wie ein Spürhund,

Nur im Geruch, im Blick nicht er entging;

Allein ich Hab' ihn hier, und das ist besser.

Er muß cs sein! Das künden alle Zeichen ;Sorglose Reden, meines Forschens GrundNicht kennend, sic bcstät'gc» mir's Er ist'S!

Scin Aenssres, das Gcheimniß seiner -AnkunftUnd deren Zeit, die Schilderung des VerwaltersVon seinem Weibe (denn ich sah sic nie),

Von ihrem würd'gen, aber fremden Ansehn;

Und kann der Haß, mit welchem nur uns trafen,Wie vor einander Schlang' und Leu erbebt,

Wol fühlend, daß sic Feinde sind zum Tod,

Wenn keines gleich des andern Beute wird;

Ja, Alles dies befestigt meinen Glauben;lind dennoch kämpfen wir. In wenig StundenKommt mir Befehl oon Frankfurt, wenn das WasserNicht höher steigt (und schnellem Fall ist jetztDas Wetter günstig); dann ist sicher erIm Kerker mir, da nenn' er seinen Name»

Und wahren Stand; und auch keiu Uuglück ist's,Erweist er als ein Andrer sich. Der DiebstahlKam (außer dem Verlust) zur rechten Zeit:

Arm ist er, drum verdächtig unbekannt,

Drum schutzlos, freilich Schuldbcwcise fehle»,Doch, welche hat er denn zu seiucr Unschuld?

Wär' er ein Mann, gleichgültig meinen Plänen,

In andrer Lage, fiele mein VerdachtEh'r auf den Ungar wol, der Etwas hat,

Das ich nicht leiden mag, und der alleinVon 'Allen außer dem Verwalter »ochUnd meine» und des Fürsten Dienern ZutrittZum Zimmer hatte.