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7 (1854) Die beiden Foscari. Werner
Entstehung
Seite
166
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U.Ii

Wie soll denn ich ihn aus so Vielen finden,

Der nicht bestohlen ward? Jin dichten HansenSicht euer Dieb, mit Eurer Gnaden Gunst,Ganz wie die Andern ans, vielleicht noch besser.Nur vor Gericht, im Kerker nur erkenntDer Kluge den Verbrecher an den Zügen;

Ich wette, ficht man dort ihn einmal nur,

Wird sein Gesicht so sein, man Hab' ihn schuldigBefunden, oder nicht.

Stralcnhcim.

(Zu Fritz.)

Fritz, sag' mir doch,

Was ist gcschehn, den Thäter zu entdecken?

Fritz.

Traun! wenig weiter als Vcrmuthnng, Herr.

Stralcnhcim.

Ich fände gern, auch außer dem Verlust,

(Der, ich gestch's, mich jetzt besonders schmerzt)Den Schurken des gemeinen Wohles wegen zEi» so gewandter Dieb, der durch so vieleBewohnte, Helle Zimmer, durch die Diener,

Bis an mein Bett sich schlich und mir das GoldVor meinen kam» gcschloff'ncn Angen stahl,

Der machte bald den Flecken leer, Verwalter.

Jdenstcin.

Ja, gnäd'gcr Herr, war' hier Etwas zu holen.

Ulrich.

Was heißt denn dies?

Stralcnhcim.

Ihr kamt erst heute frühUnd hörtet nicht, daß ich bestohlen ward.