Nil
Fritz.
Sein Vater schloß
Aus Liebes-Thorheit eine Eh' zur LinkenMit einer Tochter eines flücht'gen Welschen,Schn'arzäugig, adlig, doch zu einem Haus,
Wir Siegendorf's, nicht passend; nie verschmerzteDer Alto dies, er nahm dcn Sohn zu sich,
-Allein dic Eltern niocht' cr nimmer sehn.
Jdenstein.
Ist er ein mnth'ger Bnrsch, wol macht er euchDen Anspruch streitig, webet ein Gewebe,
Das ener Herr Baron mit Müh' nur löst.
Fritz.
Muth hat er euch genug; er bildet, heißt's,
Ein schön Gemisch pon seines Baters nndGroßvaters Eigenschaften, — ungestümWie jener, tief wie dieser. Wunderbar,
Daß nun auch er seit ein'gen Monden schonVerschwunden ist.
Jdenstein.
Ihn plagt der Teufel!
Fritz.
Ja,
Auf dessen Antrieb ifl's gewiß geschehn,
I» einer Stunde, kritisch wie der Abend,
An dem der Alte starb, des; Herz es brach.
Jdenstein.
Und fand man keinen Grund?
Ja wol, gar viele:
Vielleicht war keiner recht; die Einen sagten,
Er such' die Eltern; Andre doch, er ging',
Weil ihn der Alte gar zu sehr beschränkte(Kaum möglich, denn er war vernarrt in ihn);
Byvmi'ö Werke VI!. 11