Druckschrift 
7 (1854) Die beiden Foscari. Werner
Entstehung
Seite
154
Einzelbild herunterladen
 

154

idverncr tritt eilig, das Messer in der Hand, durch die geheime Thürc ein,welche er hastig hinter sich verschließt,)

Du, Werner? Sch' ich recht? und so?

Werner.

(Der sie nicht sogleich erkennt.)

Entdeckt! dann stoß' ich zn

(Sic erkennend.)

Ha, Jvscphine,

Wie, gingst du nicht zur Ruh'?

Jvscphine.

Zur Ruh'? Mein Gott!

Was heißt das?

Werner.

(Eine Rolle zeigend.)

Hier ist Gold Gold, Josephine,

Befreit aus dem verwünschten Kerker nns.

Joscphinc.

Und wie erlangt? das Messer!

Werner.

Noch ist's blutlos.

Ans unser Zimmer! Fort!

Joscphinc.

Wo kamst du her ?Werner.

Frag' nicht! Wohin wir gehen, laß nns sinnen.

(Ans das Gold zeigend.)

Das macht uns Bahn nun will ich sic erwarten,Joscphinc.

Nicht wag' ich's, für entehrt dich anzusehn.

Werner.

Entehrt!

Joscphinc.

Sv sagt' ich.