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7 (1854) Die beiden Foscari. Werner
Entstehung
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Joscphine.

Ja weniger noch; er war non Anfang anEin Krebs in deiner Brust; denn war nicht er,Wir dächten nimmer unsrer Armuth, oderErtrugen sie wie tausend Andre fröhlich;

Denn ohne dies Gespenst non reichen AhnenVerdientest du gleich Andern dir dein Brot;

Und, schien dir dies zu niedrig, suchtest duDurch.Handel und Gcwcrb dein Loos zu bessern.

Werner.

(Höhnisch.)

Und wärst ein Bürgersmann geworden? Herrlich!

Joscphine.

Was du auch seist, du bist für mich noch immer,Was hoher oder nicd'rcr Rang nicht ändert,

Des Herzens erste Wahl; es wählte dich,

Nicht deinen Stamm, dein Hoffen, deinen Stolz,Nichts als den Kummer kennend, der dich drückt;Laß mich ihn lindern, thcilcn; endet er,

So laß mit ihm, mit dir auch meinen enden.

Werner.

Mein befs'rcr Engel! stets ja warst du das;

Die Raschheit oder Schwäche meines WesensHat selbst dich in Gedanken nie verletzt;

Nicht du vcrderbst mein Glück; mein Jugendstil»War so, daß er ein Reich vernichten mußte,

Wenn solches mir zum Erbe fiel; doch nun,Gestraft, gebeugt und matt, mich kennend,

Für dich, für unfern Sohn dies zu verlieren!Glaub' mir, als mich mit zwei und zwanzig LenzenAus meines Vaters Haus mein Vater stieß,

Den letzten, einzigen Sproß von tausend Ahnen,(Ich war der letzte damals) schmerzt' cs minderAls jetzt, zu sehn, wie Sohn und Sohnes Mutter