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7 (1854) Die beiden Foscari. Werner
Entstehung
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Ihr ihn nicht stören.

Barbarigo.

Jetzt dürft

Loredano.

Selber sagt' er, nichtsKönn' ihn fortan noch stören.

Barbarigo.

Das find Worte;

Der Grain ist einsam, und ihn da zu stören,

War' grausam.

Loredano.

In der Einsamkeit wächst nurDer Schmerz, und nichts entfernt ihn besserVon seinen düstcru Träumen jener Welt,

Als wenn man ihn zu dieser wieder ruft;

Der Thät'gc hat nicht Zeit zu Thräncn.

Barbarigo.

Drum

Wollt ihr den Greis berauben alles Wirkens?

Loredano.

Beschlossen ist's. Die Giunta und die ZehnErhobcn's zum Gesetz: wer widerspricht dem?

Die Menschlichkeit.

Barbarigo.

Loredano.

Weil tvdt sein Sohn?Barbarigo.

Und nicht

Begraben »och.

Loredano.

War's uns bekannt, da manNoch Rath drum hielt, so war ein Aufschub möglich,Doch nun, einmal beschlossen hemmt uns nichts.