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7 (1854) Die beiden Foscari. Werner
Entstehung
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I. Foscari.

Ich bitt' euch, Vater, geht voran, bereitetDie Kinder vor, den Vater zu erblicken.

Doge.

Sei fest, mein Sohn!

I. Foscari.

Ich will's.

Marina.

Ein Lebewohl

Noch dem verhaßten Kerker wenigstens,

Und ihm, dcß guten Diensten ihr verdanktDie überstand'ne Haft.

Lorcdano.

So wie die jetzige

Befreiung.

Doge.

Er spricht wahr.

I. Foscari.

Wohl; doch ich dank' ihmDen Tausch von Ketten nur um härt're Ketten.

Doch, keine» Vorwurf.

Lorcdano.

Herr, die Zeit vergeht.

I. Foscari.

Ich dachte kaum, so zögernd diese HallenEinst zu verlassen. Aber fühl' ich, daßIch mich mit jedem Schritt aus diesem KerkerEntferne von Venedig, schau' ich selbstAuf diese düster» Mauern

Doge.

Kind! nicht Thränen.

Marina.

Vergönnt sie: auf der Folter weint' er nicht,

So kann ihn auch die Thräne nicht beschämen.