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I. Foscari.
Auch fühl' ich, meins wird nicSo weiß. Umarmt mich, Vater! immer liebt'
Ich euch, — und niemals mehr als jetzt. Sorgt ihrFür meine — eures letzte» Kiudcs — Kinder:
Laßt sie cuck Alles sein, was ich einst war,
Und nimmer das, was ich euch jetzo bin.
Darf ich nicht sic auch sehen?
Mari na.
Nein — nicht hier.I. Foscari.
Den Vater dürfen überall sic sehn.
Marina.
O säh'n an einem Orte sic den Vater,
Wo ihre Liebe nicht mit Furcht sich mischt,
Die ihres jungen Blntes Lauf erstarrt.
Sie aßen, schliefen sanft, und wußten nicht,
Ihr Vater sei nur ein gehetzter Flüchtling.
Ich weiß, sie erben einst vielleicht sein Schicksal,
Doch, laß cs nur ihr Erbe werde», nichtIhr jetzig Eigcnthum. Ihr Herz, obwolDer Liebe fähig, ist's doch auch des Schreckens;
Der ekle Dampf, die düster grüne Flut,
Die über diesem Ort fließt, wo wir stehn -Der Kerker, unterm Wasserspiegel tiefDurch jede Ritze seinen Pesthauch sendend,
Entsetzt sic leicht — cs ist nicht ihre Sphäre,
Ob ihr auch, -.ihr — und dann vor allem noch
Als würdigster, ihr, edler Lorcdano,
Sic ohne Nachthcil athmen mögt.
I. Foscari.
Dies hatt' ich
Mir nicht bedacht, beruhige dich. Ich mußDenn scheide», ohne sic einmal zu sehn?