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Officier.
Wies cuch beliebt;
Das Urthcil sprach ich nicht; doch wagt' ich nieDem Rath nicht zn gehorchen, wenn sie —
I. Foscari.
Dort
Dich heißen mich auf grause Folter strecken.
Ruhr' mich nicht an, bitt' ich — jetzt nämlich nicht;
Die Zeit kommt, wo sie den Befehl crneu'n,
Bis dahin sei mir fern. — Wenn ich nur seh"
Ans deine Hand, so schaudern meine GliederSchon in dem Vorgefühl erneuter Qual,
Und kalter Schweiß deckt meine Stirn, als ob —
Doch fort — ich trug cs schon — ich kann es tragen. —Wie sah't ihr meinen Vater?
Officier.
Wie gewöhnlich.
I. Foscari.
So sieht auch Himmel, Erde, blaues Meer,
Der Glanz von unsrer Stadt und ihre Zinnen,
Die Freude der Piazza, woher jetztDer Völker lustig Summen zn mir dringt,
In die Gemacher hier der Unbekannten,
Die herrschen, und der vielen Unbekannten,
Gerichtet und gemordet still, — cs trägtDenselben Anblick Alles, selbst mein Vater!
Nichts thcilct ein Gefühl mit Foscari,
Selbst nicht ein Foscari! — ich folg' euch, Herr!
(I. Foscari, Officier und Wache gehen ab.)
(Memmo und ein andrer Senator tritt auf.)Memmo.
Er ging — wir sind zu spät gekommen: — meint ihr,
Cs halten lange Sitzung heut „die Zehn?"'