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6 (1854) Sardanapal. Marino Faliero
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ilngiotinu.

©einig fd;cint ntir8, crf'lürt ftd; ein ©atricicr53er Äuge fdjulbig nur; benn leicht ift fonft3a jebe ©träfe, beut ©erluft ber 6f;rc©crglidjcn.

5)o ge.

et;rc fmben folche nidtt

3£)r fd)lecl)tc§ Sehen nur: ba§ wirb öcrfdjont!

9lngiolina.

3f;r wolltet feinen Job für bicfcit SrcocI?

5)ogc.

9lutt nid)t: ba er noch lebt, leb er, fo lang

®r fattn bc§ Sobeä ifl er nicht mehr mürbig;

5)ic loögcfprochnc ©djttlb oerbanunt bic 9tid)tcr9tcin ift er nun, unb fein 93crbrcc^cn il;r§.

Ulngiolina.

£3! hätte biefeS Ääfirerö junges ©lut©ebiifjt bic frce^c, thörige ©crlcuntbung,

9lic mürbe biefeS -gers mehr frohe ©tunben,

Xrautnlofcit ©thlummcr mürb c8 nie mehr feinten.

5)ogc.

Unb fagt bcs <§intmclS ©prudf nicht: ©lut um ©lut?©erleuntbung tobtet mehr als blutgcr Süforb.

3ft c8 ber Sehmers beS ©chlagä, ift c§ bie @d)anbc,5)ie tobtlid) ihn für SKännerhetsen ntadü?

Unb fagt bcS fDfenft^ett Spruch nid)t: ©lut um ©h l ' e ?Unb minber nod) als ®h*\ M»> wenig ©olb?

©agt nicht ber ©ölfer ©prud): ©lut für ©errath?3ji8 nichts, bafj ©ift er bicfcit ülbcrn cingojj,

©tatt ihres fonft gefunbett Stroms? ifi8 nichts,

5)cr Stauten cbclfic bcfchintpft s u h a ^ cn *

5)cit g'ütfkit ber ©crachtung bloß ju fidlen©or feinem ©off? bie 9ld;tuitg jtt oerhöhnen,