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Und Kaled — Lora — Ezzeliu sind hin,
Kein Monument ward ihres Tods Gewinn!
Gs war umsonst, s i e war nicht zu bewegenVom Ort zu lassen, wo ihr Herr gelegen:
Gram zähmt den Geist, der sonst so stolz gescbant,
Sie weinte nicht, noch klagte je sie laut,
Doch wüthen würde sie, wenn man oom OrtSie risse, wo sie glaubt, daß er noch dort,
Ihr Auge stammte wol iu wilder Glut,
Der Tiegrin gleich, der man geraubt die Brut;
Ließ man sie aber einsam den Gefilde»,
So sprach sie träumerisch mit Lnstgebilden,
Wie sie ein sorgenschweres Hirn erdenkt,
Das dann in sie die Klagen all versenkt.
Nur unter jenem Baume saß sie gern,
Wo sie gestützt das schlaffe Haupt des Herr»,
Und rief sich in der Stellung all ihr Glück,
Wort, Blick und Händedruck von ihm zurück:
Sie nimmt ihr abgeschornes Rabenhaar,
Das noch oerwahrt in ihrem Busen war,lind drückt es auf den Bode» saust und mild,
Als stillte sie ein blutend Lnftgebild.
Auch fragte sie, erwiedert drauf für ihn,
Springt auf, erschrickt, und winkt ihm daun zu flieh»,Weil einen Spuk ihr vorgespielt der Traum,
Dann sitzt sie wieder au dem Liudenbaum,
Berhüllt ihr -Antlitz mit der schlaffen Hand,
Gräbt oft auch fremde Zeichen in den Sand —
Doch währt's nicht laug — sie liegt bei ihrem Lieben,Was auch ihr Loos, treu war sie ihm geblieben.