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Nur Kaled, dem wol kaum ein Wort entgeht.Und der crwicdcrt gleich darauf, doch leise,Jndcß die Andern staunend stehn im Kreise.
Sie scheine» beide mit ocrgangncn TagenDer gcgcnwart'gen ganz sich zu eutschlageu,
Sie thciltcn wol ein sonderbar Geschick,
Deß Dunkel nicht durchdriugt ein fremder Blick.
iu.
Lang sprachen sie, doch leis, ihr Ton alleinBcrrieth dem Hörer, wichtig müsst cs sein;
Es schien, als wäre Kaled fast im GrundeMehr nah als Lara seiner letzten Stunde,
Sein Athcm war so dumpf, die Stimme brachUnd stockte, wenn die blasse Lippe sprach, —Doch Lara sprach in ruhig klaren Tönen,
Bis naher kam des Todes heis'res Stöhnen;
In seinem Antlitz war fast nichts zu lese»,
So rcnlos, kalt und still sein ganzes Wesen,
Nnr daß, als er schon nahe seinem Ziel,
Sein Auge freundlich ans den Pagen fiel,
Und als die Stimme Kalcd's ganz entschwand,Wies Lara still »ach Osten mit der Hand,
Ob nun sei» Auge traf der Morgcnstrahl,
Da aus Gcwölken sich die Sonne stahl,
Ob Zufall, ob Erinnrung ihm die HandAnsstrccken ließ nach jenem fernen Land —Kaum achtet Kaled drauf, der sein GesichtAbwcndet, gleich wie scheu vor'm Tageslicht,Sein Auge floh des jungen Morgens Pracht,Und sah auf Lara's Stirn, — wo Alles Nacht!Obwol er leider! immer noch am Leben,
Denn als man ihm das hcilgc Kreuz gegeben,