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Und dan» dm Rosenkranz dm Händen bot,
3hn zu erheben in der Todesnoth,
Schic» er ungläubig lächelnd draus zu sehn,
Berzeih ihm Gott, wenn cs ans Hohn gcschchn!
Und Kalcd, stumm, verzweifelnd, wandte nichtDen starren Blick von Lara's Angesicht,
Doch rasch, mit finstrer Stirn stieß er die HandZurück, wo sich das Heiligthnm befand,
Als stör' cs nur des Freundes letzte Stunde;
Wvl hat er nicht dom ewigen Leben Kunde,
Das nun beginnt, das keinem sicher ist,
Als nur wer treulich glaubt an Jcsnm Christ.
2 ».
Doch keuchend ward der Athen, Lara's jetzt, ^Und Dunkel hat sein Auge schon nmnctzt,
Die Glieder schlotterten, das Haupt lag mattLins Kalcd's Knie, der zarte» Ruhestatt.
Er drückt die Hand, die er noch hielt, ans Herz, —Es schlägt nicht mehr, — doch Kalcd läßt der SchmNicht scheiden so, er forscht und forscht vergebensNach jenem Schlag, dem Zeichen seines Lebens.
„Es schlägt!" Du Träumer geh! hin ist er nun,Lara war einst, wo deine Blicke ruhn.
2t.
Noch blickt er starr, als sei des Geistes KraftNoch nicht dem nieder» Erdcnstanb entrafft,Man hob ihn auf, als so betäubt er lag,
Doch immer blickt er starr noch in dm Tag,
Und als man ihn erhob, wo er verzücktDcn todte» Leib an seine Brust gedrückt,