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Da lag ein Krieger röchelnd doch ergeben:lind Lara war's, verblutend schon sein Leben.
Lein Diener, jetzt sein einziges Geleite,
Sein Kalcd kniet an seiner wunden Seite,
Sucht mit der Schärpe flugs das Blut zu stillen,Die Ströme, welche schwarz der Wund' entquillt»,Und dann, wie stockend wird der Athem innen,Erst schwächer, doch nicht minder tödtlich rinnen.Kaum reden kann er, noch auch sich bewegen,
Es mehrt sich seine Pein bei jedem Regen.
Er drückt die Hand, die gern ihm helfen will,
Und lächelt Dank dem düster» Pagen still,
Der nichts mehr fürchtet, fühlt, beachtet, weiß,
Als auf dem Knie der Stirne Lodesschweiß —Als jenes Auge, das zwar jetzo bleichSein Licht doch war im ganzen Weltcnrcich.
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Es naht der Feind, er hat das Feld durchstreift,Lebt Lara noch, ist ihm kein Sieg gereift,
Ihn wegznschaffc», war zu spät wol schon,
Er blickt auf sie ganz kalt und voller Hohn,Versöhnt mit seinem Schicksal, weil er soJetzt sterbend der Lebendgcn Haß entfloh.
Und Otho kommt heran und springt vom Roß,Sicht den im Blut, der seines jüngst vergoß,
Und spricht ihn an, nicht achtet Lara dessen,Bemerkt ihn kaum, als Hab' er ihn vergessen,
Und wendet sich zu Kalcd — was er spricht,
Sic hören's wol, doch sic verstehn es nicht,
Es waren Laute wol aus jenem Land,
Zu dem sich das Erinnern grausig wand.
Er sprach von andern Scene»; was? versteht