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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
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336
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Sic spähen rings, ob nicht von RäuberciEin Merkmal ans dein Pfad zu finden sei iUmsonst kein Dorngcbüsch ist blutbenctzt,Behängt mit Kleidern, die das Schwert zerfetzt,Kein Fall, kein Kampf hat hier das Gras gebeugt,Das sonst gedrückt von einem Morde zeugt,

Keiu Fingerabdruck gibt hier eine Kunde,

Daß sich ei» Nagel krampfhaft auf dcm GrundeHier cingcwühlt, wenn wehrlos nur die HandFm Boden noch des Wüthcns Stillung fand.

Nach einem Mord wird solche Spur getroffen,

Hier fehlte sie, drum stieg auch neu das Hoffen.Doch ei» Verdacht von sonderbarer ArtWard heimlich gegen Lara's Ruf bewahrt;

Nur schweigt mau eilig, wenn er selbst erscheint,Doch ist er fort, dann ist man gleich vereint,Gewichtig den Verdacht nun zu erneuern,

Und schwärzer die Vcrmuthung zu bethencrn.

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Die Zeit vergeht, geheilt find Otho's Wunden,Doch nicht sein Stolz, Haß zeigt er unumwunden;Feind Lara's war er und ein mächtger Mann,Freund Jedes,, der auf Lara Böses sann,

Und vor des Landes Richter will er KundeVon Ezzclin's Geschick aus Lara's Munde.

Wer sonst als Lara konnte Furcht cmpfiudcnVor dessen Dasein? Wer ließ ihn verschwinden,Wenn Jener nicht, dem diese Klage droht,

Die ihm bereitet bittre Schmach und Noch?Gerüchte wurden nun, wenn auch nicht laut,Geheimuißvoll dcm Haufen anvcrtraut,

Die Kälte deß, der Freundschaft ganz entbehrt,