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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
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Dcr Liebe wie Vertrauen von sich wehrt,

Die Blutgier, die er in der Wuth verricth,

Die Kunst, mit dcr er seinen Degen zieht

Wo hat sein Arm die Fertigkeit bekommen?

Wo war in ihm der wilde Groll entglommen?Es ist nicht blinde Wnth, die ihn verwildert,Und die ei» Wort entflammt und wieder mildert,Nein! einer kalten Seele tiefes Walten,

Die mitleidlos den Zorn weiß fest zu halten,

Die schon durch lange Macht und SicherheitGesteigert ward zur Unbarmherzigkeit:

Dies, mit dem Hang verkettet, der uns eigenVerdammend mehr, als schonend sich zu zeigen,Muß gegen Lara einen Sturm errege»,

Dcr ihn besorgt macht und den Feind verwegen.Von dem Vermißten soll er Kunde geben,

Dcr ihn verfolgt, im Tode wie im Leben.

3 .

Manch Mißvergnügter flucht in diesem LandeDem harten Joch und seinem Sklavcnbandc;

Hier spreizte sich manch drückender Despot,

Der seine Lüste prägte zum Gebot.

Answärtger Krieg und innrer Kampf begründenSchon längst den Pfad zu Blut und Riesensünden,Ein Anlaß weiß aufs neue zu entzündenDen Grenl, wie er im Bürgerkrieg entbrennt,

Der Freund und Feind, nur keine Mitte kennt.

Ein Jeglicher war Herr in seinem Schloß,

Ihm diente wol, doch fluchend nur, der Troß.

Und so ererbte Lara seine Güter,

Und träge Hände, grollende Gemüther.

Doch, da er ferne Länder lang besuchte,

Byrvu's Werke. I. 22

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