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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
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Schafs mir dcn Schwätzer oder lös dein PfandAns diesem Platz, dcn Degen in der Hand!"

Dcn stolze» Otho faßt ein Fcucrkrampf,

Dcn Handschuh wirft er, zückt das Schwert zum KampsDas letzte wähl' ich, was begehrt du hast,

Und so crwiedr' ich dir für meinen Gast!"

Mit nicht entfärbter Wange, düsterm Bleich,

Ob wol jetzt Einen trifft der Todesstreich,

Mit einer Hand, die sorglos nicht verricth,

Wie wohlerfahren sie die Klinge zieht,

Mit Augen, ruhig aber schonungslosZeigt jetzt auch Lara seine Waffe blos.

Umsonst mahnt rings der Edlen Kreis zur Nuh,

Denn Otho's Wuth ließ nicht Vermittlung zu ;

Die Lippe droht mit Worten schimpflich schlechten

Deß Schwert ist gut, der sic auch kann verfechten!

i.

Kurz war der Kampf, von blindem Wüthen heiß,Gab Otho seine Brust dem Gegner preis,

Und blutend streckt ihn, doch nicht todeswund,

Ein feiner Querhieb nieder auf den Grund.

Bitt' um dein Leben!" Otho schwieg, und standNicht wieder auf, wo er im Blut sich wand;

Denn plötzlich färbte Lara's Stirne sichMit jener Schwärze, die Dämonen glich,

Und wüthgcr noch, als da sein Feind noch stand,Schwingt jetzt dcn blutgen Degen seine Hand.

Erst war er voll Berechnung und Bedacht,

Jetzt steigt sein Haß herauf mit aller Macht,

Dcn Feind so wenig schonend, dcn verhaßten,

Daß, als die Edcln seinen Arm umfaßten,