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Doch hört cr selten sie aus Lara's Mund,
Mild aber ward sein Wort und flink die Glieder,Hört er von ihm die Landessprache wieder,
Wie Hcimatbcrgc taucht der Laut empor,
Erweckt ihr Echo wieder seinem Ohr,
Der Eltern, Freunde Stimme — sie erwacht,
Die eine m Freund zum Opfer cr gebracht,
Kein andrer Führer war ihm jetzt so lieb,
Was Wunder, wenn er immer bei ihm blieb?
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Zart war sein Wuchs, und sanft war sein GesichtGebräunt von vatcrländschcm Sonnenlicht,
Die Wangen nur Versehrte nicht der Stral,
Auf die sich oft und Plötzlich Röthc stahl,
Doch keine Röthe, die in frischer GlutGesundheit zeigt und heitern Lcbensmuth,
Nein! kranke Färbung war's geheimer Sorgen,
Die sich die Wangen auf Momente borgen lDas Auge, welches wilde Funken sprüht,
Und von elektrischen Gedanken glüht,
Umschattet von der langen Wimpern Nacht,
Ward hold von sanfter Schwermuth überdacht,
Doch schien mehr Stolz, als Sorge drin zu brennen,Wo nicht ein Gram, den keiner sollt' erkennen,
Lin Scherz und Spielen fand er keine Lust,
Wie sie erfreuten andrcr Knaben Brust,
An Lara hing sein Auge stundenlang,
Verloren ganz in diesem süßen Hang.
.Von ihm getrennt, ging immer cr allein,
Er fragte nicht, sprach kurz nur ja und nein;
Der Wald sein Ziel, sein Zeitvertreib ei» Buch,
Dem Bache galt sein trautester Besuch;